Abbildungen
Grün zeigt die Vorwärtsrichtung, violett die Rückwärtsrichtung, blau die Zielwerte. Eine Tafel je Kapitel, vierzehn insgesamt.
Abb. 1.1 — Ein Neuron von Hand
Die Rechnung
Bewertung7 · 0,8 = +5,60Länge2,5 · -0,3 = −0,75Fortsetzung1 · -1,5 = −1,50Bias+0,50Summe z3,85z ist positiv — das Neuron feuert.
Die Trennlinie
Abstand vom Ursprung |b| / ‖w‖ = 0,234Der Gewichtsvektor steht senkrecht auf der Trennlinie. Der Bias verschiebt sie parallel.
Abb. 2.1 — Warum eine Gerade nicht reicht
Richtig getrennt: 3 von 4
Höchstens drei von vier. Es gibt keine Gerade, die alle vier richtig trennt.
Abb. 3.1 — Verlustfunktionen im Vergleich
Regression
- Quadratisch bei 2
- 4,0
- Absolut bei 2
- 2,0
- Huber bei 2
- 1,50
Der quadratische Fehler bestraft große Abweichungen überproportional. Der Huber-Verlust wechselt bei δ von quadratisch zu linear.
Klassifikation
p = 0,900 → Verlust0,105Abb. 4.1 — Die Fehlerlandschaft
- Punkt (w₁; w₂)
- (1,00; 1,00)
- Verlust L
- 11,00
- Gradient (2w₁; 20w₂)
- (2,00; 20,00)
- Betrag ‖∇L‖
- 20,10
- Konditionszahl κ
- 10
- Eigenwerte der Hesse-Matrix
- 2 und 20
Am Punkt (1; 1) zeigt der Gradient fast ausschließlich in Richtung w₂, obwohl der Weg zum Minimum durch das langgestreckte Tal führt. Das ist der Grund, warum das Verfahren im nächsten Kapitel pendelt.
Abb. 5.1 — Die Lernrate
- Startpunkt
- (3,00; 1,00)
- Lernrate η
- 0,050
- Schritte bis zur Konvergenz
- 76
- Stabilitätsgrenze
- 0,100
Die Grenze bei 0,1 ist keine Faustregel, sondern folgt exakt aus dem größten Eigenwert der Hesse-Matrix.
Abb. 6.1 — Die Kettenregel rückwärts
- z₁
- -0,20
- a₁ = ReLU(z₁)
- 0,00
- z₂
- 1,70
- a₂ = ReLU(z₂)
- 1,70
- Ausgabe
- -0,89
- Zielwert y
- 1,00
- Rückpropagierung
- 1 Vorwärtslauf + 1 Rückwärtslauf
- Numerisch, ein Parameter nach dem anderen
- 9 zusätzliche Vorwärtsläufe
- Dasselbe bei 10⁹ Parametern
- 1,0 × 10⁹ zusätzliche Vorwärtsläufe
Das inaktive Neuron erhält den Gradienten null — es lernt in diesem Schritt nichts. Genau daher stammt das Problem der absterbenden Neuronen aus Kapitel 7.
Abb. 7.1 — Wie das Signal verschwindet
- Faktor je Schicht
- 0,25
- Signal nach 20 Schichten
- 9,1 × 10⁻¹³
- nach 5 Schichten
- 9,8 × 10⁻⁴
- nach 20 Schichten
- 9,1 × 10⁻¹³
Ein Faktor kleiner als eins, zwanzigmal multipliziert. Mehr ist das Problem nicht — und es hat das Fach zwei Jahrzehnte aufgehalten.
Abb. 8.1 — Der Bedeutungsraum
Schematische Anordnung zur Veranschaulichung. Echte Einbettungen haben mehrere hundert Dimensionen und lassen sich nicht ohne Verlust in der Ebene darstellen.
Fünf nächste Nachbarn von „König“
- Mutter
- 0,999
- Tochter
- 0,999
- Frau
- 0,987
- Mann
- 0,978
- Vater
- 0,966
Analogierechner
minusplusergibtKönigin- 1. Königin
- 1,000
- 2. Löwe
- 0,944
- 3. Fisch
- 0,990
Die drei Eingabewörter sind von der Suche ausgeschlossen.
Abb. 9.1 — Der Filterkern
Die Faltung Schritt für Schritt
Klick auf ein Feld ändert den Grauwert
Freier Kern
0,15 · 1,00 0,150 0,15 · 0,00 0,000 0,15 · -1,00 -0,150 0,15 · 1,00 0,150 0,15 · 0,00 0,000 0,15 · -1,00 -0,150 0,15 · 1,00 0,150 0,15 · 0,00 0,000 0,15 · -1,00 -0,150 Summe 0,000 Parameterzahl im Vergleich
1024 × 1024 Bildpunkte · 3 Farbkanäle
- voll verbunden, 1000 Neuronen
- 3,1 × 10⁹ Gewichte
- Faltung, 32 Kerne der Größe 3
- 896 Gewichte
- Verhältnis
- 3,5 × 10⁶ : 1
voll verbunden
Faltung
Die Parameterzahl einer Faltungsschicht hängt nicht von der Bildgröße ab. Das ist der ganze Gewinn.
Abb. 10.1 — Die Aufmerksamkeitsmatrix
Das Tier überquerte die Straße nicht, weil es zu müde war
Schematische Werte zur Veranschaulichung des beschriebenen Effekts.
Verteilung der Zeile „es“ · Summe 1,00
- Sequenzlänge n
- 1,00 × 10³
- Vergleiche n²
- 1,00 × 10⁶
Jedes Wort wird mit jedem verglichen. Daher wachsen die Kosten mit dem Quadrat der Textlänge — und daher sind Kontextfenster nicht beliebig groß.
Abb. 11.1 — Der Transformer-Block
Aufbau eines Blocks · von unten nach oben · breiter Streifen: der Residualstrom
Positionsweises Netz · 8d² Parameter
Zwei Schichten, dazwischen die vierfache Weite. Jede Position wird einzeln verarbeitet.
32 Blöcke · derselbe Residualstrom läuft durchgehend hindurch
Verteilung der Parameter
d = 4096
- Aufmerksamkeit gesamt
- 2,15 × 10⁹
- Positionsweises Netz gesamt
- 4,29 × 10⁹
- Summe
- 6,44 × 10⁹
- Anteil Zwischennetz
- 67 %
Zwei Drittel der Gewichte liegen nicht in der Aufmerksamkeit, sondern in den Zwischennetzen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass dort das Faktenwissen sitzt.
Abb. 12.1 — Auswendig oder verstanden
Verlauf über die Trainingszeit
— Trainingsfehler — Testfehler
Kleinster Testfehler 0,598 bei Schritt 24 von 60
Der doppelte Abstieg
links: Klassischer Bereich — die Theorie beschreibt ihn richtig
rechts: Moderner Bereich — hier verhält sich die Sache anders als vorhergesagt
Der erneute Abfall wurde erst 2019 systematisch beschrieben. Eine befriedigende Erklärung dafür gibt es bis heute nicht.
Abb. 13.1 — Das Skalierungsgesetz
- Parameterzahl N
- 1,0 × 10⁹
- Trainingstokens D
- 2,0 × 10¹⁰
- Aufwand C ≈ 6ND
- 1,20 × 10²⁰
- Verhältnis D/N
- 2,00 × 10¹
- Abstand zum Optimum 20
- 1,00 ×
- Geschätzter Verlust
- 2,296
Dieselben Modelle, dasselbe Training. Ob eine Fähigkeit sprunghaft auftaucht, hängt auch davon ab, wie gemessen wird.
Abb. 14.1 — Von der Parameterzahl zum Aufwand
- Parameterzahl N
- 7,00 × 10⁹
- aktive Parameter
- 7,00 × 10⁹
- Trainingsaufwand C ≈ 6ND
- 4,20 × 10²²
- Aufwand je Token ≈ 2N
- 1,40 × 10¹⁰
- Gewichte bei 16 Bit
- 14,0 GB
- Zwischenspeicher M
- 5,6 GB
- abgeleitet: Schichten L
- 33
- abgeleitet: Dimension d
- 4224
- erzeugte Token
- 1,00 × 10¹²
- Nutzung gesamt
- 1,40 × 10²²
Tokenisierung zum Ausprobieren
DerschnellebrauneFuchsspringtüberdenfaulenHund.- Tokens
- 16
- Zeichen je Token
- 2,94
Vereinfachte Zerlegung zur Veranschaulichung. Echte Tokenizer verwenden gelernte Vokabulare mit zehntausenden Einträgen.
Ein Modell sieht keine Buchstaben, sondern diese Stücke. Deshalb fallen ihm Aufgaben schwer, die auf einzelne Zeichen zielen.